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Akne – Nicht so harmlos wie gedacht

Endlich ist alles gut: Man ist zwar noch nicht ganz erwachsen, aber zumindest auch kein Kind mehr. Das andere Geschlecht ist plötzlich nicht mehr ausschließlich nervig, sondern auf völlig neue Art und Weise irgendwie ganz schön anziehend – und dann das! Pickel! Pusteln! Mitesser! Im ganzen Gesicht! Womöglich noch am Rücken und im Dekolleté! Wie soll mich mein Schwarm so klasse finden?

Ja, die meist während der Pubertät auftretende Akne ist hart. Und es tröstet die Betroffenen kaum, dass Akne die weltweit häufigste Hauterkrankung ist und so gut wie alle Jugendlichen betrifft, wenn sich bei ihnen der Hormonhaushalt umstellt. Jungen allerdings häufiger als Mädchen.

Die Ursachen für Ursachen sind vielfältig

Unter Erwachsenen sind nur etwa 4 Prozent von der Hautkrankheit betroffen. Die sollten dann allemal zum Arzt gehen. Jugendliche können den lästigen Hautunreinheiten zunächst einmal mit den üblichen Wasch- und Pflegemitteln zu Leibe rücken. Zeigen die keine Wirkung und nimmt die Akne im Laufe der Zeit nicht ab, sollte auch hier ein Arzt zurate gezogen werden. Denn es gibt gleich mehrere Arten der Akne und auch ein ganzes Potpourri an Ursachen: Sind’s wirklich nur die Hormone, liegt’s am Stress, wie sieht’s mit dem Hauttyp aus?

Nicht, dass sich die Forschung darüber einig wäre, was dann im Detail zu tun wäre. Aber der Arzt vor Ort soll das alles entscheiden – und auch, was zu tun ist. Einfache Hautreinigung? Pflegende Salbe? Medizinische Behandlung?

Für extreme Aknefälle kann man sogar zum Schönheitschirurgen oder zur Schönheitschirurgin gehen. Recommended: Dr. Svenja Giessler verwendet in ihrer Praxis das BBL System von Sciton. Die Schönheitschirurgin in München hat seit Januar 2008 ihre eigene Praxis, nachdem sie viele Jahre an den größten Kliniken Deutschlands im Bereich der plastischen Chirurgie tätig war.

Haut als Organ sehr wichtig

Immerhin ist die Haut das größte Organ des Menschen. Und wenn da etwas nicht stimmt, ist Vorsicht geboten. Über einfache Mitesser kann man vielleicht hinwegsehen. Sie sollten am besten in Ruhe gelassen werden – auch von dem, der sie hat. Besser nicht ausdrücken!

Juckende Pickel sind da schon ein anderes Kaliber. Zumal sie schnell zu eitern drohen. Und wenn sie allzu sehr jucken, besteht die Gefahr, dass sie – eher unfreiwillig – ausgekratzt werden und unschöne Narben hinterlassen. Ein hässliches Andenken fürs ganze Leben!

Insofern sollte sich niemand scheuen, auch mit einer vermeintlich harmlosen Akne einen Arzt zu konsultieren: Einen guten Rat hat der mindestens. Und vielleicht sieht er auch, wenn andere Maßnahmen geboten sind.