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Fettverbrennung ankurbeln: Ein evolutionäres Problem

Was evolutionär betrachtet ungemein sinnvoll war, ist heutzutage für viele Menschen ein echtes Problem: Unser Körper neigt dazu, immer wieder größere Fettdepots anzulegen oder aufzufüllen, um für Zeiten des Mangels gerüstet zu sein. Zumindest in der westlichen Welt verfügen die allermeisten Menschen jedoch über mindestens ausreichenden Zugang zu einer Vielzahl von Lebensmitteln, oft wird Nahrung sogar verschwendet oder landet auf der Müllkippe.

Zudem hat sich das sozial-ästhetische Ideal in den vergangenen Jahrtausenden radikal verändert. Galten in früheren Zeiten gerade dicke Menschen als wohlhabend und deshalb als bevorzugt, sind es heute vielmehr die schlanken, wohl definierten Körper, welchen nachgeeifert wird.

Dies freilich stellt eine ungeheure Herausforderung dar, gilt es doch die Evolution des menschlichen Körpers zu überlisten. Um Fett abzubauen und es nachhaltig zu verbrennen, eignen sich viele Methoden nur bedingt, die Betroffenen verzweifeln nach scheinbar zwecklosen Quälereien im Studio oder nach einer anstrengenden Fastenkur über die ausbleibenden Erfolge. Wer die Fettverbrennung im eigenen Organismus ankurbeln möchte, sollte sich darum genau mit dem Problem des Fettabbaus beschäftigen und aus den angebotenen Verfahren nur die wirklich effektiven auswählen.

Die Bedeutung und Arbeitsweise von Fettzellen

Insulinausschüttung

Die verstärkte Insulinausschüttung durch eine falsche Ernährung sorgt für ein ständiges Wechselspiel zwischen kurzzeitiger Sättigung und wiederholtem Hungergefühl.

Jeder Mensch hat eine bestimmte Anzahl an Fettzellen. Oft wird dieser Anteil bereits in den Wachstumsphasen von Kindheit und Jugend gelegt, die vielmals ungesunde Ernährung oder eine unzureichende Bewegung zeichnen dafür verantwortlich. Freilich: Dosierte und hochwertige Fette sind für unser Überleben absolut notwendig. Die Fettzellen können deshalb auch nicht vollständig vernichtet werden, im Gegenteil: Sind sie einmal Bestandteil des Körpers, bleiben sie dies auch – ein Leben lang!

Jedoch lassen sich Fettzellen in ihrer Gier nach Zunahme und Volumen recht gut aushungern, eine ständige Kontrolle über Ernährung und Lebensstil führt zur nachhaltig erfolgreichen Fettverbrennung. Allein der immense Anteil von Zucker in vielen Lebensmitteln führt zur steten Erhöhung des Gewichts und zu einer Vergrößerung der Fettzellen. Dies hängt mit der Insulinausschüttung zusammen, der entsprechend konzentrierte Blutzuckerspiegel verursacht ein ständiges Wechselspiel zwischen kurzzeitiger Sättigung und wiederholtem Hungergefühl.

Was heißt Stoffwechsel?

Für die Fettverbrennung verantwortliche Hormone sind oft in ihrer Entfaltung gehemmt und müssen entsprechend stimuliert werden. So wird beispielsweise auch im Schlaf Fett verbrannt – wenn der Stoffwechsel hinreichend funktioniert. Manche Menschen haben einen allzu schnellen Stoffwechsel, sie nehmen kaum oder gar nicht zu.

Bei anderen wiederum verläuft der Fettabbau äußerst langsam, schon ein kleines Stück Kuchen legt sich bei ihnen unwiederbringlich auf die Hüften. Für diese Menschen gilt: Nur eine bewusste und nachhaltige Lebensweise mit gesunder Ernährung und Sport oder zumindest ausreichend Bewegung kurbelt den Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung an.

Was wirklich bei der Fettverbrennung hilft

Ernährung

Beginnen wir mit der Ernährung. Die Aufnahme von Lebensmitteln entscheidet über die Arbeitsweise unseres Stoffwechsels. Viele Speisen, gerade aus industriell-hergestellten Fertigprodukten, sind völlig versalzen sowie überzuckert und damit kaum in der Lage, dem Stoffwechsel auf die Sprünge zu helfen. Kohlenhydrate sind zwar für die Energiebilanz wichtig, werden jedoch oft in ungesunden Mengen aufgenommen. Wer sich einseitig ernährt und viel von diesen ungesunden Bestandteilen aufnimmt, hat bald das passende Gewicht.

Salat mit Gemüse

Obst und Gemüse enthalten so gut wie kein Fett

Eine Ernährungsberatung kann helfen, die Konzentration auf wertvolle Speisen wie Fisch, Soja, Leber und natürlich Obst wie Gemüse wirkt in vielen Fällen Wunder. Der Organismus hat keine große Mühe, diese Produkte zu zerkleinern und umzuwandeln, die Fettverbrennung kann dadurch massiv unterstützt werden. Aber um wirklich abzunehmen und auch, um schlank zu bleiben, ist Sport ununmgänglich, ja die Strukturierung des Alltags sollte die Komponenten der Bewegung und des Muskelaufbaus unbedingt berücksichtigen.

Am besten wäre es natürlich die Fettaufnahme zu minimieren oder ganz zu verhindern. Dazu ist eine gesunde, bewusste Ernährung mit viel Gemüse unerlässlich. Leider scheint es nicht immer ganz leicht zu sein, sich bewusst gesund zu ernähren. Verlockungen und Fallen erwarten uns an allen Ecken.

Eine enorme Unterstützung beim gesunden Kochen bietet der Dampfgarer. Mittlerweile ist dieses praktische Kochgerät bereits in vielen modernen Küchen vorzufinden. Dampfgaren bieten viele Vorteile: mehr Nährstoffe und Vitamine bleiben in den Speisen enthalten, die Zutaten schmecken intensiver und sehen besser aus und ganz nebenbei spart es auch noch Zeit. Gute Dampfgarer für Einsteiger findest du im Dampfgarer Test auf CleverGaren.com.

Bewegung

Jäger und Sammler

Unsere Vorfahren lebten unter vollkommen anderen Umständen. Unser Körper ist noch nicht eingestellt auf den heutigen Wohlstand.

Dies hängt wiederum mit der Evolution zusammen: Unser Körper ist eigentlich für lange Phasen des Laufens ausgelegt, schließlich waren unsere Vorfahren Jäger und Sammler. Durch die permanente Bewegung, die nur durch notwendige Ruhephasen unterbrochen war, stellte sich bei diesen Urmenschen ein geradezu idealer Ausgleich zwischen Kalorienaufnahme und Verbrennung ein. Die Menschen der Urzeit waren schlank, dabei sehnig und muskulös.

Zugegeben, es ist komfortabel und ohne Zweifel ein Gewinn des Fortschritts, nicht mehr auf der Suche nach Nahrung über die Kontinente streifen zu müssen. Um dem Körper jedoch einen Anreiz zur Fettverbrennung zu geben, ist eine künstliche beziehungsweise zusätzliche Stimulation nötig. Und das ist mit Sport am besten zu erreichen!

Ausdauer-Sport wie Joggen oder Nordic Walking befeuert den inneren Fettverbrauch, ist allerdings zum nachhaltigen Fettabbau nur bedingt geeignet. Schließlich muss mehr verbrannt werden, als aufgenommen wird – was vor allem durch den Kraftsport gewährleistet ist. Große Anstrengungen lassen die Fettreserven schmelzen, sogar in den Ruhephasen zwischen sportlichen Einheiten. Dieser Effekt wird als Nachbrennen bezeichnet und erfasst bis zu 48 Stunden nach der letzten Übung.

Es empfiehlt sich, etwa 60 Prozent an Kraft und Muskelaufbau zu adressieren, die restliche Zeit kann zur Verbesserung von Ausdauer und Kondition genutzt werden. Doch Vorsicht! Weniger ist im Fitness-Studio mehr! Wer abnehmen und Fett verbrennen will, sollte durch gezielte Übungen den Körper immer wieder an die Belastungsgrenze führen und dabei auf wenige, aber anspruchsvolle Wiederholungen setzen. Intervalltraining heisst die Devise, bis zu 36 Prozent mehr Fettabbau sind dadurch möglich.

Nahrungsergänzungsmittel

Und wem das nicht reicht oder wer vor allzu anstrengendem Sport zurückschreckt, kann es auch mit Nahrungsergänzungsmitteln probieren. In der Regel sind diese allerdings sehr teuer und funktionieren, wie beispielsweise L-Carnitin, nur im Zusammenspiel mit Sport und Fitnessprogrammen. Andere Produkte wie Fettblocker mit dem Wirkstoff Orlistat eignen sich eher für schwer übergewichtige Menschen, um einen ersten Einstieg in das Abnehmen gewährleisten zu können.

Formula-Diäten wie amapur enthalten viele langkettige Kohlenhydrate und weisen dadurch einen niedrigen Glykämischen Index. Durch die reduzierte Insulinausschüttung wird die Fettverbrennung optimiert. Mehr zur amapur Diät bei abnehmtipps4u.de. Wie bei den meisten Abnehmprodukten ist das aber nur eine kurzfristige Lösung. Langfristig gilt es die Ernährung umzustellen, denn nur so kann das Gewicht nach der Diät auch gehalten werden.

Das frei verkäufliche „Formoline L 112“ wirkt mittels Chitosan direkt auf die Fettzufuhr und reguliert diese. Wer solche Mittel einnehmen möchte, sollte sich aber unter allen Umständen im Vorfeld über die Nebenwirkungen informieren, gerade Risikogruppen wie Schwangere oder Allergiker reagieren oft negativ auf diese Produkte.