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Wie Sonnenlicht für körperliches und mentales Wohlbefinden sorgt

Walking on Sunshine oder Ain’t No Sunshine When She’s Gone – das Sonnenlicht wird häufig besungen und das zu Recht, denn Licht ist für den Menschen so wichtig wie die Luft zum Atmen. Und glaubt man den Liedern, anscheinend auch ebenso wichtig wie die Liebe.

Trotzdem ist der Effekt von Sonnenlicht auf das körperliche und mentale Wohlbefinden des Menschen erst wenig erforscht. Untersuchungen gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten, aber mehr und mehr zeigt sich: Natürliches Sonnenlicht hat weitaus mehr positive Eigenschaften, als bisher gedacht!

Die innere Uhr: Wach durch Sonnenlicht

Regelmäßiges Sonnenlicht

Sonnenlicht wacht über unseren Tag/Nacht-Rhythmus & stärkt in richtigen Maßen das Wohlbefinden.

Frühjahrsmüdigkeit oder Winterblues – ohne jeden Zweifel hat Sonnenlicht einen direkten Einfluss auf das Wohlbefinden, insbesondere darauf, ob man sich munter oder müde fühlt.

Das sogenannte circadiane System ist für den Schlaf-Wach-Zyklus zuständig und wird vom Sonnenlicht quasi gesteuert. Scheint die Sonne viel, lang und hell, wird die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin unterdrückt und gleichzeitig Serotonin ausgeschüttet, was die Stimmung in der Folge hebt.

Licht steuert den Tagesablauf des Menschen und sorgt dafür, dass zu den richtigen Zeiten geschlafen, gegessen oder trainiert wird. Das circadiane System ist allerdings sehr fragil. Aus diesem Grund reagieren manche Menschen auf kleine Veränderungen wie die Zeitumstellung empfindlich.

Vitaminbombe: Vitamin D fürs Wohlbefinden

Im Winter erkranken die Menschen im Schnitt häufiger. Während den kalten Temperaturen die Schuld an Erkältungen und Grippe zugeschrieben werden kann, hängt das erhöhte Risiko für Herz- und Lungenerkrankungen unter Umständen damit zusammen, dass durch zu wenig Sonnenlicht zu wenig Vitamin D produziert wird.

Sicher ist jedenfalls, dass Vitamin D Auswirkungen auf das Immunsystem hat, Sonnenbaden den Cholesterinspiegel und den Bluthochdruck senkt und dafür Sorge trägt, dass Kalzium besser aufgenommen werden kann und die Knochen gestärkt werden.

Immer wieder wird auch gesagt, dass Vitamin D sich positiv auf das Gemüt auswirkt und Menschen, die anfällig für den Winterblues sind, durch Vitamin D-Präparate weniger ausgeprägte Stimmungsschwankungen erleben.

Düsteres Wetter – düsteres Gemüt: Folgen von Mangel an Licht

Vitamin D Tagesdosis

An alle Mießepetrige: Ab an die Sonne, dann sieht das Leben gleich wieder anders aus!

5 bis 10 % der Bevölkerung kennen das Problem: Wenn die Sonne sich tagelang nicht zeigt, fühlen sie sich schlaff, müde und depressiv. Stimmungsschwankungen und Winterblues sind eine reale Gefahr von Lichtmangel.

Neben einem Urlaub im Süden ist eine Lichttherapie eine wirksame Methode. Dabei setzt der Patient sich täglich für eine bestimmte Zeitspanne vor eine Lampe mit besonders hoher Lux-Anzahl (5000 – 10000 Lux).

Eine solche Therapie sollte unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden, da die Auswirkungen unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Von Sonnenbank und Solarium ist vollkommen abzuraten. Zwar erhöht sich der Vitamin-D-Spiegel, gleichzeitig steigt allerdings auch das Hautkrebsrisiko.

Sonne dosieren: Sonnenschutz

So bekannt die positiven Nebenwirkungen eines Sonnentages sind, so gefährlich sind die Folgen, wenn man sich dauerhaft ungeschützt den Sonnenstrahlen aussetzt. Um die positiven Auswirkungen auf das mentale und körperliche Wohlbefinden vollends nutzen zu können, ist Sonnenschutz essentiell.

Gerade im Sommer ist ein Sonnenbad ohne Sonnencreme und –hut leichtsinnig und erhöht das Hautkrebsrisiko. Da gilt es, die Mittagshitze lieber zu meiden und sich stattdessen im Schatten aufzuhalten.

Und wer nach einem langen Sommertag dank Serotonin fröhlich und frisch ist, kann den lauen Sommerabend genießen und den Sonnenuntergang beobachten. Und wenn es dunkel wird, geht mit qualitativen LED-Außenleuchten die Sonne wieder auf.